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KACE Concepts GmbH

Ratgeber · Schadstoffe

PAK im Parkettkleber: Sanierung alter Holzböden aus den 1960er–80ern

Teerhaltige Parkettkleber enthalten krebserzeugende PAK. Erkennen, Grenzwert 10 mg BaP/kg, Sanierung nach TRGS 524 in Stuttgart und Kostenfaktoren.

Veröffentlicht 25. April 2026Aktualisiert 04. November 2026~ 8 min LesezeitSchadstoffeAutor: Ensar Asci — Geschäftsführer Operativ — Sach- und Fachkunde TRGS 519 / 521 / 524

Kurzfassung

Schwarze Parkettkleber auf Steinkohleteer-Basis enthalten PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe); Leitsubstanz ist Benzo[a]pyren, krebserzeugend Kategorie 1B. Verlegt wurden sie bis in die 1970er-Jahre. Unter 10 mg BaP/kg Kleber ist ein Teerkleber ausgeschlossen, intaktes Parkett muss nicht saniert werden. Gewissheit gibt nur die Laboranalyse, die Sanierung richtet sich nach TRGS 524.

Was sind PAK und warum sind alte Parkettkleber gefährlich?

PAK ist die Abkürzung für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe — eine Stoffgruppe von mehreren hundert chemisch verwandten Verbindungen, die bei unvollständiger Verbrennung organischer Stoffe entstehen. Im Bauwesen kommen PAK vor allem dort vor, wo Steinkohleteer als Bindemittel eingesetzt wurde: in alten Dachbahnen, Schwarzanstrichen, Korkdämmungen und — Schwerpunkt dieses Beitrags — in Parkettklebern aus Steinkohleteerpech, umgangssprachlich „Schwarzklebstoffe" genannt.

Die toxikologisch relevante Leitsubstanz heißt Benzo[a]pyren (BaP). Sie wird von der EU als krebserzeugend (Kategorie 1B), erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend eingestuft. Die Belastung in Innenräumen entsteht weniger durch Hautkontakt im Alltag als durch das Ausgasen flüchtiger PAK-Bestandteile in die Raumluft und durch Staubfreisetzung bei mechanischer Bearbeitung — also genau dann, wenn jemand das alte Parkett herausreißt oder schleift, ohne die Belastung zu kennen.

Wer in einem betroffenen Altbau eine Modernisierung plant, sollte das Thema parallel zur Schadstoffsanierung im Überblick klären — PAK-Kleber tritt häufig zusammen mit weiteren Altlasten der gleichen Bauphase auf, etwa Floor-Flex-Platten im Nebenraum oder Asbest-Spachtelmassen an Wänden und Decken. Auch PCB-haltige Fugenmassen und mit Holzschutzmitteln behandelte Dachstühle zählen nach TRGS 524 zu den Gebäudeschadstoffen dieser Bauzeit.

Wo wurden Steinkohleteer-Kleber typischerweise verbaut?

Die PAK-Hinweise der Bauministerkonferenz (ARGEBAU) zeichnen die Verbau-Zeit nach: Ab den 1950er-Jahren wurden Teerklebstoffe nach und nach durch Kunstharzkleber ersetzt, zuerst beim Mosaikparkett. In der Norm für Parkettklebstoffe werden sie ab der Ausgabe Dezember 1973 nicht mehr erwähnt. Bei Stabparkett — Schiffsboden, Fischgrät, Würfel — wurden sie vereinzelt bis spät in die 1970er-Jahre eingesetzt, und Bitumenkleber konnten bis etwa 1981 noch relevante Teerbestandteile enthalten. Verwendet wurde Teerkleber vor allem in zwei Konstellationen:

  • Stäbchenparkett auf Holzbrettlage — die Stäbchen wurden in eine ca. 2–4 mm starke Teerpech-Schicht gelegt, die Brettlage darunter klebte oft selbst auf bituminösem Voranstrich.
  • Mosaikparkett auf Estrich — kleine quadratische oder rechteckige Holzstäbe in matrixartigem Verlegemuster, vollflächig in den schwarzen Kleber gedrückt.

In der Region Stuttgart gehören zu dieser Bauzeit etwa die Reihenhaus-Siedlungen der 1960er in Stuttgart-Vaihingen, Bad Cannstatt oder Ludwigsburg-Oßweil und viele Mehrfamilienhäuser der frühen 1970er in Kornwestheim, Fellbach oder Esslingen — ebenso Verwaltungs- und Schulbauten der gleichen Epoche. Ob dort tatsächlich Teerkleber liegt, zeigt erst die Probe.

Bei vermeintlich frisch sanierten Wohnungen lohnt sich ein zweiter Blick: Häufig wurde das alte Parkett nur geschliffen und überlackiert — der PAK-haltige Kleber liegt unverändert unter dem sichtbaren Holz und wird erst beim nächsten Bodenwechsel relevant.

Wie erkennt man PAK-haltige Parkettkleber?

Die Sichtdiagnose liefert einen begründeten Verdacht, ersetzt aber niemals die Laboruntersuchung. Typische Merkmale:

  • Schwarz-bräunliche Klebstoffschicht unter dem Parkett, meist 1–4 mm dick, manchmal glänzend, oft krümelig spröde.
  • Charakteristischer Teergeruch — vergleichbar mit frisch verlegtem Straßenbelag oder altem Bahnschwellen-Holz, intensiv wenn die Fläche angewärmt wird.
  • Bauphase bis Ende der 1970er-Jahre, bei Bitumenklebern bis etwa 1981; danach wurden in Deutschland fast nur noch Kunstharzkleber verwendet.
  • Unter Stäbchen- oder Mosaikparkett, seltener unter Diele oder Massivbrett.

Ein heller, gelb-bräunlicher Kleber unter dem Parkett spricht eher für einen Knochenleim oder Kunstharzkleber — diese Klebebetten sind in der Regel PAK-frei, können aber andere Probleme bergen (Lösemittel, Formaldehyd). Sicherheit bringt nur eine Materialprobe durch ein akkreditiertes Labor — wir vermitteln den Kontakt zum Sachverständigenbüro im Rahmen unserer Vor-Ort-Begehung. Mehr Hintergrund zu Erkundungspflicht und Probennahme im Beitrag Schadstoffgutachten — wann ist es Pflicht?.

Eckdaten PAK Parkettkleber

Verbau-Zeit
bis Ende der 1970er-Jahre, Teeranteile in Bitumenklebern bis etwa 1981 (ARGEBAU)
Leitsubstanz
Benzo[a]pyren (BaP), krebserzeugend Kategorie 1B
Ausschluss Teerkleber
BaP-Gehalt unter 10 mg/kg Klebstoff (ARGEBAU)
Intaktes Parkett
keine weiteren Maßnahmen nötig, regelmäßig prüfen (ARGEBAU)
Regelwerk
TRGS 524 (Ausgabe Juli 2026) + GefStoffV — Teerkleber sind Gebäudeschadstoffe
Abfall
AVV 17 03 03* bei PAK über 1.000 mg/kg oder BaP über 50 mg/kg (LfU Bayern); asbesthaltiger Kleber 17 06 05*

Kann schwarzer Parkettkleber auch Asbest enthalten?

Für den klassischen schwarzen Parkettkleber nennen die Fachquellen nur PAK: Das Bayerische Landesamt für Umwelt beschreibt die Kleber für Mosaik- und Stabparkett als Steinkohlenteerpech mit PAK-Gehalten „im Gramm-Bereich" — von Asbest ist dort nicht die Rede. Auch die Handlungsanleitung der BG BAU zur Sanierung PAK-haltiger Klebstoffe behandelt ausschließlich PAK.

Anders bei schwarzen Bodenbelagsklebern unter PVC- und Floor-Flex-Platten: Diese braun-schwarzen Bitumen- oder Teerkleber enthalten laut Landesamt „oft neben PAK auch Asbest". Mit bloßem Auge lassen sich teer- und bitumenhaltige Kleber nicht unterscheiden, und das Landesamt weist darauf hin, dass manche PAK-haltigen Baustoffe außerdem Asbest enthalten können. Ganz ausschließen lässt sich Asbest deshalb auch unter Parkett nicht.

Für die Praxis heißt das: Lassen Sie die Kleberprobe auf PAK und auf Asbest untersuchen. Asbest bestimmt das Labor im Rasterelektronenmikroskop nach VDI 3866 Blatt 5, PAK über die Leitsubstanz Benzo[a]pyren — zwei getrennte Analysen, die wir gemeinsam beauftragen.

Ist Asbest im Kleber, gilt für das Entfernen die TRGS 519: Sie nennt asbesthaltige Kleber ausdrücklich als Gegenstand von Abbrucharbeiten, die Arbeiten sind vorab bei der Behörde anzuzeigen. Für Kleber auf Estrich oder Beton gibt es anerkannte emissionsarme Verfahren, etwa das Abschleifen nach BT 17 oder das Fräsen nach BT 40. Die TRGS 524 nimmt Tätigkeiten mit Asbest aus ihrem Anwendungsbereich aus und verweist auf die TRGS 519 — liegen beide Stoffe vor, gehören beide Regelwerke in die Gefährdungsbeurteilung. Bei KACE Concepts liegen dafür die Sachkunde nach TRGS 519 und die Fachkunde nach TRGS 524 Anlage 2B in einer Hand. Wie Bitumenkleber unter Bodenplatten saniert wird, zeigt der Ratgeber Floor-Flex-Platten sanieren.

Wie läuft die fachgerechte Sanierung ab?

Die Arbeiten richten sich nach TRGS 524 (Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen) und der Gefahrstoffverordnung. Vor Beginn erstellt eine fachkundige Person die Gefährdungsbeurteilung (TRGS 524 Nr. 3.1); bei KACE Concepts ist das Geschäftsführer Ensar Asci mit Fachkunde nach TRGS 524 Anlage 2B. Der Ablauf:

  1. Vorbereitung Schutzbereich. Möbel raus, angrenzende Räume abdichten, Lüftungs- und Heizungsöffnungen verschließen. Bei größeren Flächen wird — ähnlich wie bei der Asbestsanierung — eine Schwarz-Weiß-Trennung mit Personenschleuse und Unterdruckhaltung eingerichtet, damit PAK-belasteter Staub nicht in die Wohnumgebung wandert.
  2. Manueller Ausbau Parkett. Die Holzstäbchen werden mechanisch vom Untergrund gelöst und unmittelbar in zugelassene Big-Bags oder dichte Behälter verpackt. Der Schichtaufbau (Holz, Klebstoff, Estrich oder Brettlage) wird sauber dokumentiert.
  3. Klebstoffreste abtragen. Die Teerpech-Reste werden mit Verfahren entfernt, die eine Direkt-Absaugung am Werkzeug voraussetzen — etwa Fräsen nach dem Muster des für Asbest anerkannten BT-40-Fräsverfahrens für Bodenflächen, Schleifen oder mechanisches Abstemmen mit angeschlossenem H-Klasse-Sauger. Trockenes Schleifen ohne Absaugung ist ausgeschlossen. Soll eine belastete Fläche nicht entfernt, sondern dauerhaft eingeschlossen werden, kommt eine Versiegelung in Betracht; das Verfahren BT-26 ist nach TRGS 519 für Asbest anerkannt — ob Versiegeln bei PAK passt, entscheiden wir nach Befund und Nutzung.
  4. Estrich-Probe. Wenn der Verdacht besteht, dass PAK in den Estrich migriert ist (häufig bei dicken Klebebetten und porösen Untergründen), wird eine Tiefenprobe entnommen. Bei positivem Befund muss auch die obere Estrichschicht abgetragen werden.
  5. Entsorgung als gefährlicher Abfall. Teerhaltiger Kleber und damit belastete Baustoffe gehören nach der Einstufung des Bayerischen Landesamts für Umwelt zum Abfallschlüssel AVV 17 03 03* („Kohlenteer und teerhaltige Produkte"), wenn die Summe der PAK über 1.000 mg/kg oder der BaP-Gehalt über 50 mg/kg liegt; asbesthaltige Kleber zu 17 06 05*. Die Entsorgung läuft mit Begleitschein über das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV). Vermischung mit normalem Bauschutt ist unzulässig.
  6. Freimessung und Übergabe. Nach Abschluss kontrolliert ein Sachverständigenbüro die Raumluft auf PAK-Konzentration und die Oberflächen auf Restbelastung. Erst nach schriftlicher Freigabe wird der Boden neu aufgebaut.

Während der gesamten Arbeiten tragen unsere Mitarbeiter P3-Atemschutz, Schutzanzug Kategorie III und führen eine saubere Schwarz-Weiß-Disziplin am Übergang zwischen Sanierungs- und Wohnbereich. Mehr zum Gesamt-Leistungsumfang siehe Schadstoffsanierung.

Was kostet eine PAK-Sanierung in Stuttgart?

Pauschalpreise sind unseriös — der Aufwand hängt vom konkreten Bodenaufbau ab. Die wichtigsten Kostenfaktoren:

  • Bodenaufbau — Mosaikparkett auf Estrich, Stabparkett auf Holzbrettlage oder dicke Klebschichten.
  • Fläche und Klebstoffmenge — wie viel Teerpech abgetragen werden muss.
  • Estrich — ob PAK in den Estrich eingedrungen ist und die obere Schicht mit abgetragen werden muss.
  • Entfernen oder Versiegeln — bei intaktem Untergrund kann eine Versiegelung den Abtrag ersetzen.
  • Schutzmaßnahmen laut Gefährdungsbeurteilung, bei größeren Flächen bis zur Schwarz-Weiß-Trennung.
  • Analysen und Entsorgung als gefährlicher Abfall.

Nicht enthalten sind in der Regel der neue Bodenaufbau und Sachverständigenkosten. Verbindlich wird der Preis nach unserer Vor-Ort-Begehung mit Probennahme.

Wer parallel über einen Komplettrückbau nachdenkt, findet im Beitrag Hausabbruch in Stuttgart — Kosten und Faktoren eine Einordnung in den Gesamtkostenrahmen.

Häufige Fragen zur PAK-Sanierung (FAQ)

Sind alle schwarzen Parkettkleber gefährlich?

Nein — nicht jeder dunkle Kleber ist ein Teerkleber. Liegt der Benzo[a]pyren-Gehalt unter 10 mg pro Kilogramm Klebstoff, ist ein Teerkleber nach den ARGEBAU-PAK-Hinweisen ausgeschlossen. Und selbst bei Teerkleber gilt: Ist das Parkett in ordnungsgemäßem Zustand, sind keine weiteren Maßnahmen nötig, solange es regelmäßig geprüft und intakt gehalten wird. Sicherheit gibt nur die Materialprobe durch ein akkreditiertes Labor.

Enthält schwarzer Parkettkleber auch Asbest?

Für klassischen schwarzen Parkettkleber auf Teerbasis nennen das Bayerische Landesamt für Umwelt und die BG BAU nur PAK, keinen Asbest. Asbest ist dagegen bei schwarzen Bitumenklebern unter PVC- und Floor-Flex-Platten belegt, und optisch lassen sich die Kleber nicht unterscheiden. Ganz ausschließen lässt sich Asbest daher nicht — lassen Sie die Probe auf PAK und Asbest untersuchen.

Darf ich PAK-haltiges Parkett selbst entfernen?

Wir raten davon ab. Anders als bei manchen fest gebundenen Asbestmaterialien gibt es bei PAK-Klebern keine sinnvolle Eigenleistungs-Ausnahme: Sobald geschliffen, gestemmt oder gefräst wird, entstehen feine Stäube mit Benzo[a]pyren-Anteil, die ohne Direkt-Absaugung und P3-Atemschutz die gesamte Wohnung kontaminieren. Die Entsorgung als gefährlicher Abfall mit Nachweis ist privat ohnehin kaum darstellbar.

Wie lange dauert die PAK-Sanierung einer Wohnung in Stuttgart?

Für eine durchschnittliche Wohnung mit 60–90 m² Holzbodenfläche rechnen wir mit drei bis sieben Werktagen reiner Sanierungsdauer — plus Vorlauf für Probennahme, Gutachten und Schutzaufbau. Bei zusätzlich erforderlichem Estrichabtrag verlängert sich die Bauzeit um zwei bis vier Werktage.

Welcher Container für PAK-Bauschutt?

PAK-haltige Klebstoffreste, das verklebte Parkett und gegebenenfalls der oberste Estrichanteil sind gefährlicher Abfall und gehen nicht in den normalen Bauschutt-Container. Wir setzen je nach Menge dichte Big-Bags, abgedeckte Spezialcontainer oder verschließbare Kunststoff-Behälter ein und rechnen die Entsorgung über elektronischen Begleitschein (eANV) ab. Teerhaltiger Kleber läuft dabei in der Regel unter AVV 17 03 03*, asbesthaltiger unter 17 06 05* — welcher Schlüssel gilt, ergibt die Analyse.

Muss ich die PAK-Sanierung beim Regierungspräsidium anzeigen?

Eine Anzeige wie bei Asbest nach TRGS 519 gibt es für PAK nicht. Die TRGS 524 verlangt aber eine Mitteilung an die zuständige Behörde, wenn Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen der Kategorie 1A oder 1B — dazu zählt Benzo[a]pyren — den Arbeitsplatzgrenzwert oder die Toleranzkonzentration überschreiten (Nr. 3.3.2). Ob das zutrifft, ergibt die Gefährdungsbeurteilung; die Mitteilung übernehmen wir.

Festpreis-Termin in Stuttgart, Ludwigsburg, Kornwestheim

PAK-Sanierung gehört in fachlich saubere Hände — wegen der Krebsgefahr durch Benzo[a]pyren, wegen der Entsorgungspflicht als gefährlicher Abfall und wegen der Folgekosten, wenn Staub einmal in die Wohnumgebung getragen wurde. Die Gefährdungsbeurteilung erstellt Geschäftsführer Ensar Asci mit Fachkunde nach TRGS 524 Anlage 2B (Gebäudeschadstoffe, Prüfung Juli 2026); dazu kommen bei Ensar und Ebubekir Asci TRGS 519 Sachkunde, TRGS 519 Nr. 2.16 Gerätefachkunde und TRGS 521 Fachkunde — alle Nachweise unter Zertifikate und Nachweise. Mitglied der BG BAU sind wir unter der Nummer 5244 6035 9205 002, telefonisch beim Verband prüfbar.

Wir kommen kostenfrei zu Ihrem Objekt in Stuttgart, Ludwigsburg, Kornwestheim, Fellbach, Esslingen und in ganz Baden-Württemberg, sichten den Bodenaufbau, organisieren die Materialprobe im akkreditierten Labor und legen ein nachvollziehbares Festpreis-Angebot vor. Den Leistungsumfang sehen Sie auf der Seite Schadstoffsanierung — Anfragen am einfachsten über unser Kontaktformular, telefonisch oder per WhatsApp.

Eine erste Einschätzung kostet nichts — und spart später teure Überraschungen beim Bodenaufbau.

Begriffe in „PAK im Parkettkleber: Sanierung alter Holzböden aus den 1960er–80ern"

PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe)
Stoffklasse von Kohlenwasserstoffen mit mehreren kondensierten aromatischen Ringen, einige davon krebserzeugend (Leitsubstanz Benzo[a]pyren). Vorkommen in Steinkohleteer-Pech (Parkettkleber bis Ende der 1970er-Jahre, Teerkork, Dachpappen). Tätigkeiten mit teerhaltigen Materialien regelt die TRGS 524.Zu unserer Leistung →Im Ratgeber →Wikidata
Benzo[a]pyren
Polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff, krebserzeugend Kategorie 1B. Leit-Indikator-Substanz für PAK-Belastung in Steinkohleteer-Parkettklebern, Dachpappen und Industrierauchgas-Kondensaten. Grenzwerte und Bewertungs-Schwellen werden in der GefStoffV und TRGS 524 referenziert.Im Ratgeber →Wikidata
TRGS 524
Technische Regel für Gefahrstoffe — Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen (Ausschuss für Gefahrstoffe, Neufassung Juli 2026, GMBl 2026 S. 385). Gilt unter anderem für Tätigkeiten mit Gebäudeschadstoffen wie PAK, PCB und Holzschutzmitteln. Die Gefährdungsbeurteilung darf nur eine fachkundige Person erstellen; Anlage 2B beschreibt die Fachkunde für Gebäudeschadstoffe.Zu unserer Leistung →Im Ratgeber →
Schwarz-Weiß-Bereich
Räumlich getrennter Arbeitsbereich bei klassischer TRGS-519-Asbestsanierung: Schwarzbereich (kontaminiert, Atemschutz-Pflicht), Personenschleuse mit Dekontaminations-Stufen, Weißbereich (sauber, normale Kleidung). Pflicht bei schwachgebundenem Asbest und Vollsanierungen. Bei BT-Verfahren der Nr. 2.9 entfällt der Aufbau.Im Ratgeber →

Alle Begriffe im Glossar →

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