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KACE Concepts GmbH
Schadstoffsanierung KACE Concepts — TRGS 519 / 521 / 524
Symbolbild (KI-generiert)

Leistung · Schadstoffsanierung

Schadstoffsanierung in Stuttgart

Asbest, KMF, PAK, PCB, Holzschutzmittel — wir sanieren alle diese Stoffgruppen aus einer Hand. Mit personengebundener Sach- und Fachkunde nach TRGS 519, 521 und 524.

  • TRGS 519 Sachkunde

    Asbestsanierung, Geräte­fachkunde Nr. 2.16

  • TRGS 521 + 524 Fachkunde

    KMF · PAK, PCB, Holzschutzmittel

  • BG BAU Mitglied

    Nr. 5244 6035 9205 002

  • Verbindlicher Festpreis

    Verbindlich nach Vor-Ort-Termin

Schadstoffsanierung

Auf einen Blick

Schadstoffsanierung in Stuttgart aus einer Hand: PAK in altem Parkettkleber, PCB in Fugenmasse, Teerpappe auf alten Dächern, Asbest und KMF — KACE Concepts GmbH saniert nach TRGS 519, 521 und 524 — mit personengebundener Fachkunde nach TRGS 524 Anlage 2B für Gebäudeschadstoffe — inklusive Vor-Untersuchung, Anzeige bei der Behörde, Schwarz-Weiß-Trennung und beweissicherer Entsorgungs-Dokumentation. Vor-Ort-Termin und Festpreis-Angebot kostenfrei.

Fachlich verantwortlich: Ensar Asci, Geschäftsführer Operativ — Sach- und Fachkunde nach TRGS 519, 521 und 524

Kurzfassung

Schadstoffsanierung in Stuttgart umfasst Asbest, alte Mineralwolle (KMF), PAK-haltige Teerkleber, PCB-haltige Fugenmassen und Holzschutzmittel wie PCP und Lindan. KACE Concepts saniert stoffspezifisch nach TRGS 519, 521 und 524; die Gefährdungsbeurteilung für Gebäudeschadstoffe erstellt Geschäftsführer Ensar Asci mit Fachkunde nach TRGS 524 Anlage 2B. Vor jedem Gewerk steht eine Laboranalyse, Asbestarbeiten zeigen wir mindestens 7 Tage vorab an.

Eckdaten Schadstoffsanierung auf einen Blick

Rechtlicher Rahmen
TRGS 519, TRGS 521, TRGS 524 (Neufassung Juli 2026), GefStoffV, KrWG, GewAbfV
Sach- und Fachkunde (personengebunden)
TRGS 519 Sachkunde, TRGS 519 Nr. 2.16 Gerätefachkunde, TRGS 521 Fachkunde, TRGS 524 Anlage 2B Fachkunde (Ensar Asci, Prüfung 07/2026)
Stoffgruppen
Asbest, KMF, PAK (Teerkleber, Teerpappe), PCB (Fugenmassen, Anstriche), Holzschutzmittel (PCP, Lindan, DDT)
PCB-Raumluft (PCB-Richtlinie BW)
Sanierungszielwert unter 300 ng PCB/m³
Voruntersuchung
Materialanalyse durch akkreditiertes Labor — vor jeder Sanierung
Anzeigefrist Asbest
mindestens 7 Tage vorab bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde (TRGS 519 Nr. 3.2)
Dokumentation
Wiegeschein, Begleitschein, Foto-Doku, ggf. Freimessung
Festpreis
verbindlich nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung

Wer ein Bestandsgebäude saniert, modernisiert oder rückbaut, hat es selten mit nur einem Schadstoff zu tun. Asbest in der Dachplatte, alte Mineralwolle in der Zwischensparrendämmung, PAK im Bitumenkleber unter dem Parkett, PCB in der Dehnfuge zwischen Beton-Fertigteilen — das sind die Stoffe, die uns in der Region Stuttgart regelmäßig begegnen. Jeder Stoff hat eigene rechtliche Anforderungen, eigene Schutzmaßnahmen und eigene Entsorgungswege.

Schadstoffsanierung ist deshalb mehr als „Asbest entfernen“. Sie ist die koordinierte Bearbeitung aller schadstoffhaltigen Bauteile in einem Objekt — vom Erstkontakt über die Materialanalyse durch akkreditierte Labore bis zur dokumentierten Übergabe. Wir bringen die nötigen Nachweise mit (Sachkunde TRGS 519 mit Gerätefachkunde Nr. 2.16, Fachkunde TRGS 521 und TRGS 524 Anlage 2B) und koordinieren bei Bedarf Sachverständigenbüros, Strahltechnik-Spezialisten und zertifizierte Deponien. Sie haben einen Ansprechpartner, ein Festpreis-Angebot und eine durchgehende Dokumentation.

So läuft Ihre Schadstoffsanierung ab

Vier Schritte vom Erstkontakt bis zur Übergabe — Stoff-spezifisch nach TRGS 519, TRGS 521 oder TRGS 524, dokumentiert mit allen Nachweisen.

  1. 01Schritt 1 von 4

    Erkundung und Bestandsaufnahme

    Vor-Ort-Termin in der Region Stuttgart — wir gehen das Objekt mit Ihnen ab, dokumentieren verdächtige Bauteile und klären Baujahr, Bauwerks-Geschichte und vorhandene Altlasten-Pläne. Ergebnis ist ein erster Schadstoffkataster mit Verdachtspunkten und Probenahme-Plan.

  2. 02Schritt 2 von 4

    Probenahme und Laboranalyse

    Repräsentative Material-Proben durch unsere Sach- und Fachkundeträger nach TRGS 519, 521 und 524. Versand an akkreditiertes Labor (DIN EN ISO/IEC 17025) — Identifikation von Asbest, KMF, PAK, PCB und Holzschutzmitteln. Ergebnis innerhalb 3–7 Werktagen mit Konzentrationsangabe.

  3. 03Schritt 3 von 4

    Sanierungsplan und Anzeige

    Stoff-spezifischer Sanierungsplan: Schwarz-Weiß-Bereich für Asbest, Kategorie-III-Schutz für KMF, kontrollierte Demontage für PAK/PCB. Für Gebäudeschadstoffe erstellt eine fachkundige Person nach TRGS 524 die Gefährdungsbeurteilung; einen Arbeits- und Sicherheitsplan des Auftraggebers prüfen wir auf Plausibilität. Bei Asbest-Funden schriftliche Anzeige spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde (TRGS 519 Nr. 3.2). Wir übernehmen die Anzeigen, Sie behalten den Vertragspartner.

  4. 04Schritt 4 von 4

    Ausführung und Entsorgung

    Eigene Mannschaft mit passender Schutzausrüstung, Verpackung in stoff-spezifische Behälter (Big-Bags für Asbest, KMF-Säcke, PAK-Container), zertifizierte Entsorgungswege. Übergabe-Akte mit Wiegescheinen, Begleit- und Übernahmescheinen sowie Foto-Dokumentation aller Arbeitsschritte.

Welche Schadstoffe stecken in welchen Bauteilen?

Die Übersicht ordnet jede Stoffgruppe den typischen Bauteilen, dem einschlägigen Regelwerk und dem Entsorgungsweg zu. Ob ein Bauteil belastet ist, zeigt in jedem Fall erst die Laboranalyse.

Stoffgruppen der Schadstoffsanierung mit typischen Bauteilen, Regelwerk und Entsorgung
StoffgruppeTypische BauteileRegelwerkEntsorgung
AsbestEternitplatten, Floor-Flex, Rohr- und BrandschutzisolierungenTRGS 519gefährlicher Abfall (AVV 17 06 01* / 17 06 05*)
Alte Mineralwolle (KMF)Dach-, Fassaden- und Rohrdämmung vor 1996TRGS 521gefährlicher Abfall in KMF-Säcken
PAK (Teer)Teerkleber unter Parkett, Teerkork, Teerpappen, teerhaltige AnstricheTRGS 524teerhaltig: AVV 17 03 03* (Einstufung nach Analyse)
PCBDauerelastische Fugenmassen, Anstriche, belastete NachbarbauteileTRGS 524, PCB-Richtlinie BWPCB-haltiger Bau- und Abbruchabfall (AVV 17 09 02*)
HolzschutzmittelMit PCP, Lindan oder DDT behandelte Dachstühle, Balken, VerkleidungenTRGS 524, PCP-Richtlinie BWHolz mit gefährlichen Stoffen (AVV 17 02 04*)

Wie wird PAK-haltiger Teerkleber unter Parkett saniert?

Teerhaltige Parkettkleber, Teerkork und Teerpappen zählen nach der TRGS 524 zu den Gebäudeschadstoffen (Nr. 2.4 Abs. 2 Nr. 15). Ihre Leitsubstanz ist Benzo[a]pyren aus der Stoffgruppe der PAK. Ob ein schwarzer Kleber teerhaltig ist oder ein unbedenklicher Bitumenkleber, lässt sich optisch nicht unterscheiden — das zeigt nur die Laboranalyse.

Steht der Befund fest, gibt es zwei Wege: Entfernen oder Versiegeln. Beim Entfernen nehmen wir Parkett und Kleber staubarm unter Absaugung ab, halten die belasteten Schichten vom übrigen Bauschutt getrennt und geben sie als gefährlichen Abfall ab. Bei alten Dachabdichtungen sind laut TRGS 524 oft nur die unteren Lagen samt Kleber teerhaltig — eine Mischprobe über alle Lagen kann den Gehalt deshalb unterschätzen. Erkennungsmerkmale, Baujahre und den Ablauf im Detail erklärt unser Ratgeber PAK im Parkettkleber.

Wie werden PCB-haltige Fugenmassen saniert?

PCB steckt vor allem in dauerelastischen Fugenmassen zwischen Betonfertigteilen und an Fenstern sowie in einzelnen Anstrichen. In Deutschland ist PCB seit 1989 verboten (Umweltbundesamt). Aus den Fugen gast PCB aus und lagert sich in angrenzenden Bauteilen, Bodenbelägen und Anstrichen ab — diese Sekundärquellen gehören nach TRGS 524 zur Sanierung dazu.

Maßstab für die Raumluft ist in Baden-Württemberg die PCB-Richtlinie: Unter 300 ng PCB/m³ gilt sie als langfristig tolerabel, oberhalb von 3.000 ng/m³ sind unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, Zielwert einer Sanierung sind weniger als 300 ng/m³. Wir entfernen die Fugenmasse und — je nach Befund — belastete Randbereiche unter Absaugung und entsorgen sie als PCB-haltigen Bau- und Abbruchabfall (AVV 17 09 02*). Materialien, Messwerte und Ablauf erklärt unser Ratgeber PCB-Sanierung in Stuttgart.

Wie werden mit Holzschutzmitteln belastete Dachstühle saniert?

Lösemittelhaltige Holzschutzmittel mit Pentachlorphenol (PCP), Lindan oder DDT wurden über Jahrzehnte auf Dachstühle, Balken und Holzverkleidungen aufgebracht. Die TRGS 524 führt so behandelte Holzkonstruktionen ausdrücklich als Gebäudeschadstoff — einschließlich sekundär belasteter Oberflächen. PCP ist in Deutschland seit 1989 verboten (Umweltbundesamt).

Für Innenräume nennt die PCP-Richtlinie Baden-Württemberg eine mögliche gesundheitliche Gefährdung, wenn die Raumluft im Jahresmittel über 1 µg PCP/m³ liegt; langfristig sollen 0,1 µg/m³ nicht überschritten werden. Als Sanierungswege nennt die Richtlinie das Beschichten oder Bekleiden, die räumliche Trennung, das Abtragen behandelter Bereiche und den Ausbau ganzer Bauteile. Behandeltes Altholz entsorgen wir als Holz mit gefährlichen Stoffen (AVV 17 02 04*). Wie Sie belastetes Holz erkennen, erklärt unser Ratgeber Holzschutzmittel im Dachstuhl sanieren.

Wer erstellt die Gefährdungsbeurteilung für Gebäudeschadstoffe?

Tätigkeiten mit Gebäudeschadstoffen beginnen nach der TRGS 524 erst, wenn eine Gefährdungsbeurteilung vorliegt — und die darf nur eine fachkundige Person erstellen (Nr. 3.1 Abs. 5). Welche Kenntnisse dafür nötig sind, beschreibt Anlage 2B: Vorkommen und Eigenschaften der Gebäudeschadstoffe, Methodik der Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen, arbeitsmedizinische Vorsorge und Regelwerk, vermittelt in einem Lehrgang von mindestens 14 Lehreinheiten mit Erfolgskontrolle.

Bei KACE Concepts hat Geschäftsführer Ensar Asci diesen Lehrgang im Juli 2026 mit Prüfung abgeschlossen. Er beurteilt die Gefährdung vor Ort und legt die Schutzmaßnahmen fest. Für Asbest (TRGS 519) und alte Mineralwolle (TRGS 521) gelten eigene Regeln, für die eigene Sach- und Fachkundenachweise vorliegen — alle Nachweise finden Sie unter Zertifikate und Nachweise. Was die Neufassung der TRGS 524 vom Juli 2026 für Bauherren und Auftraggeber ändert, erklärt unser Beitrag TRGS 524 neu gefasst.

Wann ist Versiegeln statt Entfernen sinnvoll?

Bei asbesthaltigen Untergründen ist das nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkannte Verfahren BT-26 eine Alternative zur vollflächigen Entfernung: Der belastete Untergrund wird staub- und nutzungsfest eingeschlossen, der Neuaufbau erfolgt direkt auf der Versiegelung — weniger Abbruchabfall, kürzere Bauzeit, gleicher Doku-Standard. Auch bei intaktem PAK-Parkettkleber kann eine Versiegelung statt Entfernung in Betracht kommen; die Anerkennung nach TRGS 519 gilt dabei nur für Asbest. Ob Versiegeln oder Entfernen richtig ist, entscheiden wir im Einzelfall nach Befund und Nutzung.

KACE Concepts koordiniert BT-26-Einsätze in der Region Stuttgart in Partnerschaft mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Fachbetrieben. Im Vor-Ort-Termin klären wir verbindlich, ob Versiegelung oder Entfernung die richtige Antwort auf den konkreten Befund ist. Ist Entfernen nötig, kommen für beschichtete Decken das Fräsverfahren BT-44 und für Wandflächen das Wandfräsverfahren BT-43 zum Einsatz — ebenfalls emissionsarm nach TRGS 519 Nr. 2.9.

Detail-Seite BT-26 öffnen

Unsere Leistungen im Detail

Welche Stoffgruppen wir koordiniert sanieren — alle Verfahren TRGS-konform, alle Anzeigen rechtzeitig eingereicht.

Asbest (TRGS 519)

Eternit, Floor-Flex, Nachtspeicher, Rohrisolierungen, Spritzasbest — mit Sachkunde nach TRGS 519 und Gerätefachkunde Nr. 2.16 unserer Geschäftsführer.

Künstliche Mineralfasern (TRGS 521)

Alte Glas- und Steinwolle aus der Bauphase vor 1996 — krebsverdächtig, Arbeiten nach TRGS 521. Die Fachkunde nach TRGS 521 liegt personengebunden vor.

PAK in Teerpappe und Klebstoffen

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Teerklebern unter Parkett, Teerkork, Teerpappen und teerhaltigen Anstrichen. Staubarme Entfernung mit Absaugung oder Versiegelung, Entsorgung als gefährlicher Abfall.

PCB in Fugenmassen und Anstrichen

Polychlorierte Biphenyle in dauerelastischen Fugenmassen und Anstrichen, dazu belastete Nachbarbauteile als Sekundärquellen. Entfernung unter Absaugung, Entsorgung als PCB-haltiger Abfall (AVV 17 09 02*).

Holzschutzmittel (Lindan, PCP)

Mit PCP, Lindan oder DDT behandelte Dachstühle, Balken und Holzverkleidungen. Je nach Befund Beschichten, räumliche Trennung, Abtragen oder Ausbau — behandeltes Altholz ist gefährlicher Abfall.

Voruntersuchung und Probenahme

Vor jeder Sanierung steht die Materialanalyse durch ein akkreditiertes Labor. Wir vermitteln den Kontakt und integrieren Voruntersuchung und Sanierung in ein gemeinsames Angebot.

Gesetzliche Grundlagen und Sicherheit

Schadstoffsanierung berührt mehrere Regelwerke gleichzeitig. Die TRGS-Reihe regelt Sachkunde und Schutzmaßnahmen, das KrWG die Verwertung, die GewAbfV die sortenreine Trennung. Wir kennen das Geflecht — und wir setzen es um.

  • TRGS 519

    Asbest — Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten (eigener Sachkundenachweis).

  • TRGS 521

    Künstliche Mineralfasern (KMF) (eigener Fachkundenachweis).

  • TRGS 524

    Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen, u. a. mit Gebäudeschadstoffen wie PAK, PCB und Holzschutzmitteln (eigener Fachkundenachweis nach Anlage 2B).

  • Gewerbeabfallverordnung

    Pflicht zur sortenreinen Trennung gewerblicher Abfälle.

  • Kreislaufwirtschaftsgesetz

    Vorrang von Vermeidung und Verwertung vor Beseitigung.

  • LAGA M20 / M23

    Anforderungen an die Verwertung mineralischer Abfälle und an Boden / Bauschutt.

TRGS 519, 521 und 524 sind Regelwerke, keine Zertifikate. Was wir dazu nachweisen, sind personengebundene Sach- und Fachkunden: TRGS 519 mit Gerätefachkunde Nr. 2.16, TRGS 521 und TRGS 524 Anlage 2B. GewAbfV, KrWG und LAGA halten wir ein, ohne sie als „Zertifizierung“ zu bewerben — denn das sind sie nicht.

Wann brauchen Sie eine koordinierte Schadstoffsanierung?

Vor jeder größeren Modernisierung oder Sanierung in Bestandsgebäuden. Gebäude aus den 1950er- bis 1990er-Jahren haben oft mehrere Schadstoffe gleichzeitig — Asbest im Dach, KMF in der Dämmung, PAK im Bodenkleber, PCB in den Fugen. Eine koordinierte Voruntersuchung erspart Bauzeit-Verzögerungen und Mehrkosten.

Vor jedem Hausabbruch oder Rückbau. Schadstoffe müssen vor dem eigentlichen Abbruch entfernt sein — sonst werden sie mit dem Bauschutt vermischt und machen die anschließende Verwertung unmöglich. Die Schadstoffsanierung ist also immer Schritt 1 jedes ernsthaften Abbruchprojekts.

Bei Wassereinbrüchen oder Brandschäden in Bestandsbauten. Wenn Wasser oder Feuer asbest- oder PAK-haltige Materialien beschädigt haben, werden Fasern und Schadstoffe mobilisiert — das kann ein gesamtes Stockwerk kontaminieren. Sanierung mit Schwarz-Weiß-Trennung und Freimessung ist dann Pflicht.

Bei behördlicher Aufforderung oder im Versicherungsfall. Wir liefern die Dokumentation, die Behörden und Versicherungen verlangen — von der Anzeige über die Probenahme bis zur Freimessung.

Beim Kauf einer Bestandsimmobilie zur Modernisierung. Auf Wunsch koordinieren wir vor Vertragsabschluss eine Schadstoff-Voruntersuchung, damit Sie die voraussichtlichen Sanierungskosten in Ihre Kaufpreis-Verhandlung einrechnen können.

Bei Industrierückbau und Großprojekten. Bei großen Mengen werden Schwarz-Weiß-Bereiche mit Personenschleusen und Unterdruck-Haltung notwendig — wir haben die Erfahrung mit solchen Sanierungen, auch als Nachunternehmer für Infrastruktur-Großprojekte im Stuttgarter Raum.

Warum KACE Concepts

  • Sach- und Fachkunden in einer Hand

    TRGS 519 mit Gerätefachkunde Nr. 2.16, TRGS 521 und TRGS 524 Anlage 2B — wenn Asbest, Mineralwolle und PCB im selben Objekt stecken, koordinieren Sie nicht drei Firmen.

  • BG BAU Mitglied

    Mitgliedsnummer 5244 6035 9205 002. Berufsgenossenschaftliche Absicherung Ihres Sanierungsprojekts.

  • Eigenes Sanierungsteam

    Keine wechselnden Subunternehmer. Auf Ihrer Sanierungsbaustelle stehen unsere eigenen geschulten Mitarbeiter mit der entsprechenden Schutzausrüstung.

  • Lückenlose Dokumentation

    Wiegescheine, Begleit- und Übernahmescheine, Fotodokumentation, ggf. Freimessungsprotokolle — Sie erhalten alles in einer geordneten Akte.

Schadstoffsanierung in Stuttgart: welcher Stoff in welchem Bezirk

Stuttgart hat einen ungewöhnlich hohen Anteil an Bestand aus den 1950er- bis 1970er-Jahren — und jeder Bezirk hat sein eigenes Schadstoffbild. In den Mehrfamilien-Hochhäusern der 60er in Sommerrain und Steinhaldenfeld (Bad Cannstatt) steckt alte Mineralwolle in Fassade und Dach; die Wiederaufbau-Blöcke am Hallschlag haben KMF-Dachdämmung aus der Zeit vor 1996. In Stuttgart-West liegt unter dem restaurierten Parkett der 60er bitumenhaltiger Kleber mit PAK-Verdacht, und im Sanierungsgebiet S28 an der Bismarckstraße ist die Schadstoff-Voruntersuchung ohnehin Pflichtschritt vor jeder geförderten Modernisierung.

Im Industriebestand — Neckartal-Hallen in Bad Cannstatt, Bosch-Werk-Umfeld an der Stuttgarter Straße in Feuerbach, Hallenbestand an der Schwieberdinger Straße in Zuffenhausen — kommen PCB-haltige Fugenmassen zwischen Beton-Fertigteilen, KMF-Rohrisolationen und asbesthaltige Brandschutzverkleidungen zusammen. Dort beginnt jeder Auftrag mit einem Schadstoffkataster nach TRGS 524, die Asbestanteile werden mindestens 7 Tage vorab bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde angezeigt. Bürogebäude-Umnutzungen im Synergiepark Möhringen-Vaihingen laufen nach demselben Muster.

Wir koordinieren Probenahme, akkreditiertes Labor, Sanierung nach TRGS 519, 521 und 524 und die Entsorgungsnachweise aus einer Hand — mit einem Ansprechpartner und einem Festpreis. Bezirke und Anfahrtszeiten finden Sie auf unserer Seite für den Standort Stuttgart.

Außerhalb des Stadtkreises hat jede Nachbarstadt ihr eigenes Schadstoffbild: Reihenhaus- und Gewerbebestand an der B27 bei der Schadstoffsanierung Ludwigsburg, Verwaltungs- und Industriebauten der 70er entlang der A81 bei der Schadstoffsanierung in Böblingen, Produktionshallen und Bürotrakte im Werksumfeld bei Schadstoffen in Sindelfinger Industriebauten sowie Weinbergs-Nebengebäude und B14-Werkstätten bei Schadstoff-Funden in Fellbach.

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Baualter, Gebäudetypen und typische Schadstoffbilder unterscheiden sich von Bezirk zu Bezirk — auf den Bezirksseiten finden Sie die jeweiligen Schwerpunkte und Anfahrtsdetails. Übersicht: Standort Stuttgart.

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Häufige Fragen

Asbest (TRGS 519), KMF / alte Mineralwolle vor 1996 (TRGS 521) sowie die Gebäudeschadstoffe nach TRGS 524: PAK in Teerpappe und altem Parkettkleber, PCB in Fugenmassen und Anstrichen und Holzschutzmittel wie PCP, Lindan und DDT. Wir koordinieren die Voruntersuchung mit akkreditierten Sachverständigenbüros, die Sanierung aller dieser Stoffgruppen sowie die Entsorgung mit lückenlosen Begleitscheinen.

Das hängt von Fläche, Menge und Verbund ab. Kostentreiber sind die belastete Fläche, die Zahl der Schichten im Bodenaufbau, die Wahl zwischen Entfernen und Versiegeln, die Schutzmaßnahmen nach TRGS 524 und die Entsorgung als gefährlicher Abfall. Wir prüfen vor Ort, vermitteln die Materialprobe und kalkulieren transparent — ein verbindlicher Festpreis folgt nach der Vor-Ort-Begehung.

Nach der TRGS 524 dürfen Tätigkeiten mit Gebäudeschadstoffen wie PCB-Fugenmassen oder Teerkleber erst beginnen, wenn eine fachkundige Person die Gefährdungsbeurteilung erstellt und die Schutzmaßnahmen festgelegt hat (Nr. 3.1). Auftraggeber sind dafür verantwortlich, nur Fachbetriebe heranzuziehen, die über die nötigen Fachkenntnisse, die Ausstattung und Erfahrung verfügen (Nr. 3.2.2). Bei KACE Concepts erstellt Geschäftsführer Ensar Asci die Gefährdungsbeurteilung — er hat die Fachkunde nach TRGS 524 Anlage 2B im Juli 2026 erworben.

Ja. Vor jeder Sanierung steht die Materialanalyse durch ein akkreditiertes Labor — gesetzlich gefordert nach Gefahrstoffverordnung §6 (Gefährdungsbeurteilung). Erst nach dem Befund steht fest, ob der Schadstoff vorhanden ist, in welcher Konzentration, und welches Sanierungsverfahren rechtssicher ist. Wir vermitteln den Probenahme-Termin und ordnen das Laborergebnis im Gespräch verständlich ein.

Bauwesenversicherungen und teilweise Wohngebäudeversicherungen decken Schadstoff-Folgeschäden ab — bei akuter Beschädigung durch Sturm, Brand oder Wasser mit nachgewiesener Schadstoff-Freisetzung. Reine Modernisierungs-Anlässe sind in der Regel nicht versichert. Für eine Versicherungs-Abwicklung liefern wir vollständige TRGS-Dokumentation, Fotos, Wiegescheine, Begleitscheine und Entsorgungsnachweise — eine Akte, die der Sachbearbeiter ohne Rückfragen freigeben kann.

Typisch für die Mehrfamilien-Hochhäuser in Sommerrain, Steinhaldenfeld oder Neuwirtshaus sind alte Mineralwolle (KMF) in Fassade und Dach, PCB-haltige Fugenmassen zwischen Beton-Fertigteilen, Floor-Flex-Böden in Fluren und Küchen sowie asbesthaltige Brandschutzplatten an Installationsschächten. Weil mehrere Stoffgruppen zusammenkommen, starten wir mit einem Schadstoffkataster nach TRGS 524 und einer Probenahme durch ein akkreditiertes Labor; die Sanierung erfolgt anschließend stoffspezifisch nach TRGS 519, 521 und 524, bei Asbest mit Anzeige beim Regierungspräsidium Stuttgart.
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Verbindlicher Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung

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