Vor jeder größeren Modernisierung oder Sanierung in Bestandsgebäuden. Gebäude aus den 1950er- bis 1990er-Jahren haben oft mehrere Schadstoffe gleichzeitig — Asbest im Dach, KMF in der Dämmung, PAK im Bodenkleber, PCB in den Fugen. Eine koordinierte Voruntersuchung erspart Bauzeit-Verzögerungen und Mehrkosten.
Vor jedem Hausabbruch oder Rückbau. Schadstoffe müssen vor dem eigentlichen Abbruch entfernt sein — sonst werden sie mit dem Bauschutt vermischt und machen die anschließende Verwertung unmöglich. Die Schadstoffsanierung ist also immer Schritt 1 jedes ernsthaften Abbruchprojekts.
Bei Wassereinbrüchen oder Brandschäden in Bestandsbauten. Wenn Wasser oder Feuer asbest- oder PAK-haltige Materialien beschädigt haben, werden Fasern und Schadstoffe mobilisiert — das kann ein gesamtes Stockwerk kontaminieren. Sanierung mit Schwarz-Weiß-Trennung und Freimessung ist dann Pflicht.
Bei behördlicher Aufforderung oder im Versicherungsfall. Wir liefern die Dokumentation, die Behörden und Versicherungen verlangen — von der Anzeige über die Probenahme bis zur Freimessung.
Beim Kauf einer Bestandsimmobilie zur Modernisierung. Auf Wunsch koordinieren wir vor Vertragsabschluss eine Schadstoff-Voruntersuchung, damit Sie die voraussichtlichen Sanierungskosten in Ihre Kaufpreis-Verhandlung einrechnen können.
Bei Industrierückbau und Großprojekten. Bei großen Mengen werden Schwarz-Weiß-Bereiche mit Personenschleusen und Unterdruck-Haltung notwendig — wir haben die Erfahrung mit solchen Sanierungen, auch als Nachunternehmer für Infrastruktur-Großprojekte im Stuttgarter Raum.