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KACE Concepts GmbH
Symbolbild — Wandfräsen von Altputz im BT-43-Verfahren
Symbolbild (KI-generiert)

BT-BT 43 · TRGS 519 Nr. 2.9

BT-43 in Stuttgart — Wand-Fräsverfahren für asbesthaltige Putze und Spachtelschichten

Reduzierter Schutzaufwand gegenüber der klassischen TRGS-519-Vollsanierung — gleicher Doku-Standard, schnellere Bauzeit, Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung.

BT 43Fräsverfahren in Partnerschaft mit zertifiziertem Sub

BT 43 in Kürze

BT-43 ist das nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkannte Wand-Fräsverfahren für asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und dünne Beschichtungsschichten. Eine Wandfräse mit zugelassener Direkt-Absaugung trägt die belastete Schicht kontrolliert ab, ohne Schwarz-Weiß-Bereich aufzubauen. Geeignet für Modernisierungen in Stuttgarter Bestandsbauten der 1960er bis 1990er Jahre vor Neuputz oder Neuaufbau.

Was ist BT-43 — das Fräsverfahren für asbesthaltige Wandputze?

BT 43 ist ein nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkanntes Bautechnisches Verfahren mit geringer Faserfreisetzung. Es gehört zum Cluster Fräsverfahren und ist eine Alternative zur klassischen TRGS-519-Vollsanierung mit Schwarz-Weiß-Bereich, Personenschleuse und 7-Tage-Anzeigefrist.

BT-43 ist das nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkannte Wand-Fräsverfahren für asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und dünne Beschichtungsschichten. Eine Wandfräse mit zugelassener Direkt-Absaugung trägt die belastete Schicht kontrolliert ab, ohne Schwarz-Weiß-Bereich aufzubauen. Geeignet für Modernisierungen in Stuttgarter Bestandsbauten der 1960er bis 1990er Jahre vor Neuputz oder Neuaufbau.

Die Verfahrensbeschreibung und der zulässige Anwendungsbereich ergeben sich aus der DGUV-Information 201-012 (Stand 07/2021 + laufende IFA-Ergänzungen) in Verbindung mit TRGS 519 Nr. 2.9. Wir setzen keine Verfahrensvariante ein, die nicht in diesen Regelwerken dokumentiert ist — auch dann nicht, wenn eine kürzere Bauzeit kalkulatorisch möglich wäre.

Typische BT-43-Einsätze an Wandflächen in Bestandsbauten

  • Entfernung asbesthaltiger Wandputze vor Neuaufbau in Wohn- und Bürogebäuden
  • Abtrag alter Spachtel- oder Ausgleichsmassen mit Asbestanteil an tragenden Wänden
  • Vorbereitung von Wänden für Trockenbau, neue Fliesen oder Sichtbeton-Effekt
  • Flächige Sanierung in Stuttgarter Büro- und Verwaltungsbauten der 1970er mit durchgehendem Wandaltbestand
  • Modernisierung von Kellern mit asbesthaltiger Wandbeschichtung vor Abdichtung oder Innendämmung

Eckdaten BT 43 auf einen Blick

Verfahren
BT 43 (Fräsverfahren)
Rechtlicher Rahmen
TRGS 519 Nr. 2.9 (DGUV-anerkannt)
Anzeigepflicht
entfällt — keine objektbezogene Anzeige (TRGS 519 Nr. 2.9)
Schutz-Setup
zugelassene Direkt-Absaugung am Werkzeug
Sachkunde
TRGS 519 Sachkunde + Anlage 4C / QIE (Partnerbetrieb)
Doku-Standard
Wiegeschein, Begleitschein, Foto-Doku, Übergabeprotokoll
Festpreis
verbindlich nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung

Verfahrens-Specs nach DGUV-Information 201-012

Öffentliche Verfahrenswerte für BT 43 nach DGUV-Information 201-012.
Faserfreisetzungs-Schwelle< 10.000 F/m³

Quelle: DGUV-Information 201-012 (Stand 07/2021 + laufende IFA-Ergänzungen). Öffentliche DGUV-Werte — keine Hersteller- oder Equipment-Spezifika.

Anzeigepflicht und Compliance-Rahmen für BT 43

BT 43 fällt in die TRGS 519 Nr. 2.9- Gruppe und ist deshalb von der objektbezogenen Anzeige befreit, die sonst spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde vorliegen muss — in Baden-Württemberg je nach Einsatzort und Risikoklasse das Regierungspräsidium Stuttgart oder die Gewerbeaufsicht des Stadt- bzw. Landkreises. Die Doku-Pflicht (Wiegeschein, Begleitschein nach Abfallschlüssel 17 06 05*, Foto-Doku, Übergabeprotokoll) bleibt jedoch identisch zur klassischen Vollsanierung.

Wir bedienen BT 43 bezirksübergreifend in Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen, Kornwestheim, Bietigheim-Bissingen sowie im weiteren 50-km-Radius um Kornwestheim. Die Verfahrenswahl folgt immer dem dokumentierten Materialbefund — wenn während der Tätigkeit höhere Faserfreisetzung sichtbar wird, schalten wir verbindlich auf die anzeigepflichtige Vollsanierung um (Stopp-und-Eskalations-Regel der TRGS-519-Sachkunde-Praxis).

Hinweis für Bauherren und Modernisierende

Die folgende Schritt-Übersicht zeigt den Compliance-Ablauf für TRGS-519-sachkundige Fachbetriebe — sie ist keine Anleitung für Laien oder DIY-Arbeiten. BT-Verfahren erfordern den Sachkunde-Nachweis nach TRGS 519 sowie ggf. die Gerätefachkunde nach TRGS 519 Nr. 2.16. Eigenhändige Bearbeitung asbesthaltigen Materials ohne Sachkunde ist strafbar (GefStoffV § 17 Abs. 1).

Compliance-Ablauf für BT 43

  1. Materialbefund klären

    Probe oder Bestandsgutachten zur Putz-, Spachtel- oder Beschichtungsschicht — die Verfahrenswahl folgt dem Befund.

  2. Wandflächen aufmessen

    Vor-Ort-Termin: Flächen-Aufmaß, Prüfung von Untergrund und Schichtdicke, Festpreis-Kalkulation.

  3. Wandfräsen mit Direkt-Absaugung

    Die Wandfräse trägt die belastete Schicht kontrolliert ab; Faserstaub wird am Werkzeug erfasst (TRGS 519 Nr. 2.9, DGUV-Information 201-012).

  4. Untergrund-Kontrolle und Doku-Übergabe

    Sichtkontrolle vor Neuputz bzw. Neuaufbau, Entsorgung nach 17 06 05*, Wiegeschein, Begleitschein, Foto-Doku, Übergabeprotokoll.

Vorteile des Wand-Fräsens gegenüber der Vollsanierung

  • Direkt-Absaugung am Fräs-Werkzeug — Staub wird an der Entstehungsstelle erfasst
  • Kein Schwarz-Weiß-Bereich, keine Personenschleuse, keine 7-Tage-Anzeigefrist
  • Hohe Flächenleistung pro Bautag gegenüber manueller Entfernung
  • Untergrund ist nach dem Fräsen in der Regel direkt weiterverarbeitbar

Bei höherer Faserfreisetzung oder unklarem Materialbefund eskalieren wir verbindlich auf die anzeigepflichtige klassische Asbestsanierung.

Was Sie als Bauherr bekommen

  • Schriftlicher Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung
  • Wiegeschein und Begleitschein für die entsorgten Abfälle
  • Foto-Dokumentation der sanierten Fläche vor / nach
  • Übergabeprotokoll mit Material- und Mengenangaben

Wer darf BT 43 in Stuttgart durchführen?

Einsatz in Partnerschaft mit zertifiziertem Sub

BT 43 setzt eine TRGS-519-Sachkunde sowie eine anerkannte Verfahrens-Qualifikation voraus (Anlage 4C oder QIE-Modul-Schulung). KACE Concepts GmbH koordiniert den Einsatz in der Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Partnerbetrieben. Sie haben mit KACE Concepts einen Vertrags- und Ansprechpartner für Angebot, Bauleitung, Abnahme und vollständige Dokumentation — die Ausführung erfolgt durch unseren zertifizierten Partner. BG-BAU-Mitgliedsnummer KACE Concepts: 5244 6035 9205 002.

BT 43 oder Vollsanierung — Entscheidungshilfe

Die Entscheidung zwischen einem BT-Verfahren und der klassischen Vollsanierung hängt nicht vom Wunsch des Bauherrn ab, sondern vom konkreten Materialbefund und dem Umfang der geplanten Tätigkeit. Drei Faustregeln helfen bei der Vorab-Einschätzung:

  • Festgebundenes Material, klar abgegrenzte Fläche: BT 43 ist in der Regel zulässig.
  • Schwach gebundene Beläge oder bröckelnde Oberflächen: Vollsanierung mit Schwarz-Weiß-Bereich ist Pflicht.
  • Unklarer Befund oder kein dokumentiertes Bestandsgutachten: zuerst Materialprobe durch ein akkreditiertes Sachverständigenbüro — die Verfahrenswahl folgt dem Befund.

Im Zweifel entscheidet ein kostenfreier Vor-Ort-Termin. Sollte sich während der Arbeit ein höherer Befund abzeichnen, schalten wir verbindlich auf die anzeigepflichtige Vollsanierung um — die Sicherheit der Nutzer steht über jedem Bauzeit- oder Kostenargument.

Häufige Fragen zu BT 43

BT-43 eignet sich für fest anhaftende, dünne Wandschichten aus Putz, Spachtel oder alten Beschichtungen. Bei schwach gebundenen Belägen, Spritzasbest oder bröckelnden Oberflächen muss auf die klassische TRGS-519-Vollsanierung eskaliert werden. Die Abgrenzung wird vor Arbeitsbeginn im Vor-Ort-Termin verbindlich geklärt.

Nein, BT-43 fällt in die TRGS-519-Nr.-2.9-Gruppe und ist von der 7-Tage-Anzeigefrist befreit. Die Entsorgung des gefrästen Materials bleibt pflichtgemäß dokumentiert — Sie erhalten Wiegeschein, Begleitschein und Foto-Doku. Sollte sich im Verlauf des Einsatzes ein höherer Freisetzungs-Befund abzeichnen, schaltet der Arbeitsauftrag auf die reguläre, anzeigepflichtige Vollsanierung um.

Ja, sofern der Wand-Untergrund der Fräse eine tragfähige Bearbeitungsfläche bietet und die Belastung fest gebunden ist. Bei feuchten Kellern mit abblätternden Altbeschichtungen ist eine zusätzliche Vor-Untersuchung ratsam — wir koordinieren die Materialprobe bei Bedarf mit einem akkreditierten Sachverständigenbüro.

KACE Concepts koordiniert BT-43-Einsätze in Stuttgart in Zusammenarbeit mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Partnerbetrieben. Sie haben mit KACE Concepts einen Vertrags- und Ansprechpartner von Angebot über Bauleitung bis zur Übergabe-Doku.

BT-43 ist nach DGUV-Information 201-012 nicht an eine pauschale Höhen-Obergrenze gebunden — entscheidend sind Zugang, Gerüst-/Hubarbeitsbühne-Aufbau und die sichere Direkt-Absaugung am Werkzeug. In typischen Innenraum-Setups (Geschosshöhe 2,40 bis 3,00 m) wird gerüstlos oder mit Rollgerüst gearbeitet; in Industrie- oder Hochhaus-Bestand mit größeren Wand-Flächen klären wir Hub- oder Fassaden-Gerüst-Bedarf im Vor-Ort-Termin.

BT-43 bearbeitet ausschließlich asbest- oder PAK-haltige Auflage-Schichten (Putze, Spachtelmassen, Dünnschicht-Beschichtungen) — die tragende Wand-Substanz bleibt unangetastet. Das Verfahren ist deshalb auch in tragenden Wänden zulässig. Ist die tragende Wand selbst belastet (was bei Asbestzement-Massivwand möglich ist), kommt BT-43 nicht in Frage und es wird auf die klassische Vollsanierung eskaliert.
Alle häufigen Fragen im FAQ-Hub

Verbindlicher Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung

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