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KACE Concepts GmbH
Symbolbild — Versiegelung belasteter Flächen im BT-26-Verfahren
Symbolbild (KI-generiert)

BT-BT 26 · TRGS 519 Nr. 2.9

BT-26 in Stuttgart — Versiegelung asbest- und PAK-belasteter Oberflächen als Alternative zur Entfernung

Reduzierter Schutzaufwand gegenüber der klassischen TRGS-519-Vollsanierung — gleicher Doku-Standard, schnellere Bauzeit, Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung.

BT 26Ausbau & Versiegelung in Partnerschaft mit zertifiziertem Sub

BT 26 in Kürze

BT-26 ist ein nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkanntes Versiegelungsverfahren, das asbest- oder PAK-belastete Oberflächen dauerhaft staubfest einschließt. Es kommt zum Einsatz, wenn eine Entfernung unverhältnismäßig wäre und die Nutzung der Fläche erhalten bleiben soll. KACE Concepts koordiniert BT-26-Einsätze in Stuttgart in Partnerschaft mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Betrieben.

Was ist BT-26 — die Versiegelung asbest- und PAK-belasteter Flächen?

BT 26 ist ein nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkanntes Bautechnisches Verfahren mit geringer Faserfreisetzung. Es gehört zum Cluster Ausbau & Versiegelung und ist eine Alternative zur klassischen TRGS-519-Vollsanierung mit Schwarz-Weiß-Bereich, Personenschleuse und 7-Tage-Anzeigefrist.

BT-26 ist ein nach TRGS 519 Nr. 2.9 anerkanntes Versiegelungsverfahren, das asbest- oder PAK-belastete Oberflächen dauerhaft staubfest einschließt. Es kommt zum Einsatz, wenn eine Entfernung unverhältnismäßig wäre und die Nutzung der Fläche erhalten bleiben soll. KACE Concepts koordiniert BT-26-Einsätze in Stuttgart in Partnerschaft mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Betrieben.

Die Verfahrensbeschreibung und der zulässige Anwendungsbereich ergeben sich aus der DGUV-Information 201-012 (Stand 07/2021 + laufende IFA-Ergänzungen) in Verbindung mit TRGS 519 Nr. 2.9. Wir setzen keine Verfahrensvariante ein, die nicht in diesen Regelwerken dokumentiert ist — auch dann nicht, wenn eine kürzere Bauzeit kalkulatorisch möglich wäre.

Wann Versiegeln nach BT-26 sinnvoller ist als Entfernen

  • Konservierung PAK-haltiger Parkett- oder Bodenkleber, wenn ein Neuaufbau direkt auf dem versiegelten Untergrund erfolgen soll
  • Dauerhafte Einbindung asbesthaltiger Wand- oder Deckenputze, die in intaktem Zustand verbleiben
  • Fassaden- oder Sockelbeschichtungen mit PAK-Altlast, für die ein Abbruch nicht wirtschaftlich ist
  • Kellerwände mit asbesthaltiger Altbeschichtung, vor neuem Anstrich oder Innendämmung
  • Interim-Maßnahme vor einer späteren Vollsanierung, um akute Faserfreisetzung zu unterbinden

Eckdaten BT 26 auf einen Blick

Verfahren
BT 26 (Ausbau & Versiegelung)
Rechtlicher Rahmen
TRGS 519 Nr. 2.9 (DGUV-anerkannt)
Anzeigepflicht
entfällt — keine objektbezogene Anzeige (TRGS 519 Nr. 2.9)
Schutz-Setup
zugelassene Direkt-Absaugung am Werkzeug
Sachkunde
TRGS 519 Sachkunde + Anlage 4C / QIE (Partnerbetrieb)
Doku-Standard
Wiegeschein, Begleitschein, Foto-Doku, Übergabeprotokoll
Festpreis
verbindlich nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung

Anzeigepflicht und Compliance-Rahmen für BT 26

BT 26 fällt in die TRGS 519 Nr. 2.9- Gruppe und ist deshalb von der objektbezogenen Anzeige befreit, die sonst spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde vorliegen muss — in Baden-Württemberg je nach Einsatzort und Risikoklasse das Regierungspräsidium Stuttgart oder die Gewerbeaufsicht des Stadt- bzw. Landkreises. Die Doku-Pflicht (Wiegeschein, Begleitschein nach Abfallschlüssel 17 06 05*, Foto-Doku, Übergabeprotokoll) bleibt jedoch identisch zur klassischen Vollsanierung.

Wir bedienen BT 26 bezirksübergreifend in Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen, Kornwestheim, Bietigheim-Bissingen sowie im weiteren 50-km-Radius um Kornwestheim. Die Verfahrenswahl folgt immer dem dokumentierten Materialbefund — wenn während der Tätigkeit höhere Faserfreisetzung sichtbar wird, schalten wir verbindlich auf die anzeigepflichtige Vollsanierung um (Stopp-und-Eskalations-Regel der TRGS-519-Sachkunde-Praxis).

Hinweis für Bauherren und Modernisierende

Die folgende Schritt-Übersicht zeigt den Compliance-Ablauf für TRGS-519-sachkundige Fachbetriebe — sie ist keine Anleitung für Laien oder DIY-Arbeiten. BT-Verfahren erfordern den Sachkunde-Nachweis nach TRGS 519 sowie ggf. die Gerätefachkunde nach TRGS 519 Nr. 2.16. Eigenhändige Bearbeitung asbesthaltigen Materials ohne Sachkunde ist strafbar (GefStoffV § 17 Abs. 1).

Compliance-Ablauf für BT 26

  1. Materialbefund und Nutzungsziel klären

    Probe oder Bestandsgutachten — BT-26 setzt eine tragfähige, fest gebundene Oberfläche voraus, die dauerhaft in der Nutzung bleiben soll.

  2. Kostenfreier Vor-Ort-Termin

    Bewertung von Fläche, Untergrund-Haftung und geplantem Folgeaufbau; Festpreis und Abgrenzung zur Entfernung im Voll- oder Fräsverfahren.

  3. Versiegelung mit zugelassener Systemklasse

    Staubdichter Einschluss der belasteten Oberfläche nach DGUV-Information 201-012 — ohne mechanischen Abtrag, dadurch minimale Faserfreisetzung.

  4. Kennzeichnung und Doku-Übergabe

    Dokumentation der versiegelten Fläche fürs Bauwerksarchiv — spätere Gewerke müssen den Einschluss kennen; Foto-Doku und Übergabeprotokoll.

Vorteile der BT-26-Versiegelung gegenüber Ausbau und Vollsanierung

  • Substanzerhaltend: der belastete Untergrund bleibt vor Ort, keine großflächige Abbruch-Abfallmenge
  • Kein Schwarz-Weiß-Bereich und keine 7-Tage-Anzeige nach TRGS 519 Nr. 2.9
  • Kostenseitig in der Regel deutlich günstiger als die Komplettentfernung gleicher Fläche
  • Kürzere Bauzeit und geringere Staubbelastung als mechanisches Entfernen

Bei höherer Faserfreisetzung oder unklarem Materialbefund eskalieren wir verbindlich auf die anzeigepflichtige klassische Asbestsanierung.

Was Sie als Bauherr bekommen

  • Schriftlicher Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung
  • Angabe des eingesetzten, für BT-26 zugelassenen Versiegelungssystems (Produktklasse)
  • Foto-Dokumentation der versiegelten Fläche vor / nach
  • Übergabeprotokoll mit Flächenmaßen und Pflege-/Nutzungs-Hinweisen
  • Entsorgungsnachweis über angefallene Reststoffe (Masken, Folien, Werkzeugreste)

Wer darf BT 26 in Stuttgart durchführen?

Einsatz in Partnerschaft mit zertifiziertem Sub

BT 26 setzt eine TRGS-519-Sachkunde sowie eine anerkannte Verfahrens-Qualifikation voraus (Anlage 4C oder QIE-Modul-Schulung). KACE Concepts GmbH koordiniert den Einsatz in der Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Partnerbetrieben. Sie haben mit KACE Concepts einen Vertrags- und Ansprechpartner für Angebot, Bauleitung, Abnahme und vollständige Dokumentation — die Ausführung erfolgt durch unseren zertifizierten Partner. BG-BAU-Mitgliedsnummer KACE Concepts: 5244 6035 9205 002.

BT 26 oder Vollsanierung — Entscheidungshilfe

Die Entscheidung zwischen einem BT-Verfahren und der klassischen Vollsanierung hängt nicht vom Wunsch des Bauherrn ab, sondern vom konkreten Materialbefund und dem Umfang der geplanten Tätigkeit. Drei Faustregeln helfen bei der Vorab-Einschätzung:

  • Festgebundenes Material, klar abgegrenzte Fläche: BT 26 ist in der Regel zulässig.
  • Schwach gebundene Beläge oder bröckelnde Oberflächen: Vollsanierung mit Schwarz-Weiß-Bereich ist Pflicht.
  • Unklarer Befund oder kein dokumentiertes Bestandsgutachten: zuerst Materialprobe durch ein akkreditiertes Sachverständigenbüro — die Verfahrenswahl folgt dem Befund.

Im Zweifel entscheidet ein kostenfreier Vor-Ort-Termin. Sollte sich während der Arbeit ein höherer Befund abzeichnen, schalten wir verbindlich auf die anzeigepflichtige Vollsanierung um — die Sicherheit der Nutzer steht über jedem Bauzeit- oder Kostenargument.

Häufige Fragen zu BT 26

Wenn die belastete Oberfläche intakt, flächig gut zugänglich und auch nach der Sanierung in ähnlicher Funktion genutzt werden soll, ist BT-26 eine anerkannte Alternative. Typisch sind PAK-Parkettkleber unter neuem Bodenaufbau, asbesthaltige Putze in Kellern oder Fassadensockel mit PAK-Altlast. Bei beschädigten oder stark bröckelnden Oberflächen ist die Versiegelung nicht zulässig.

Die Standzeit hängt vom Versiegelungssystem, der mechanischen Belastung der Fläche und der Feuchteexposition ab. Seriöse Herstellerangaben liegen bei mehreren Jahrzehnten, sofern die Fläche unbeschädigt bleibt. Bei späterem Umbau muss die Versiegelung fachgerecht geöffnet und als kontaminierter Abfall entsorgt werden — das dokumentieren wir im Übergabeprotokoll für die künftige Baugeschichte der Immobilie.

Nein, BT-26 unterliegt nicht der 7-Tage-Anzeigepflicht bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde. Wir dokumentieren den Einsatz intern nach TRGS-519-Vorgaben und liefern Ihnen ein Übergabeprotokoll, das spätere Käufer, Mieter oder Handwerker auf die versiegelte Schicht hinweist.

Wir koordinieren BT-26-Einsätze in der Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit Anlage-4C-/QIE-zertifizierten Partnerbetrieben. KACE Concepts bleibt Ihr Vertrags- und Ansprechpartner, übernimmt Angebot, Bauleitung, Abnahme und die vollständige Übergabedokumentation.

Zugelassen sind ausschließlich Versiegelungs-Systeme, die nach DGUV-Information 201-012 in der einschlägigen Klasse für asbest- oder PAK-haltige Substrate gelistet sind. Die Auswahl der konkreten Systemklasse erfolgt vom ausführenden Partnerbetrieb in Abhängigkeit vom Substrat (mineralisch, organisch), der gewünschten Folgenutzung (begehbar, beschichtbar, Estrich-tauglich) und der dokumentierten Diffusions-Anforderung. Hersteller-Namen werden auf Anfrage im Festpreis-Angebot benannt.

Die Versiegelung schließt die asbest- oder PAK-Altlast ein, beseitigt sie aber nicht. Deshalb gehört zur Sorgfaltspflicht des Verkäufers, die BT-26-Maßnahme im Verkaufsexposé und in der Schadstoff-Voruntersuchung gegenüber dem Käufer offenzulegen. Unser Übergabeprotokoll enthält Material, Fläche, System-Klasse und Datum — das Dokument kann direkt in die Bautagebücher und in spätere Verkaufsunterlagen übernommen werden.
Alle häufigen Fragen im FAQ-Hub

Verbindlicher Festpreis nach kostenfreier Vor-Ort-Begehung

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